Im Folgenden stellen wir Ihnen unser Personalentwicklungskonzept des "Intermittierenden Monitorings" vor:

 

„Intermittierendes Monitoring in der PE“

 

Begriff/Erläuterung:

 

„Intermittierend“ (Wechselnd, mit Unterbrechungen, zeitlichen Zwischenräumen erfolgend. „Monitoring“ Darstellung interpersoneller- und innerpsychischer/nicht frei wahrnehmbarer Abläufe.

 

Als Instrument in der PE meint das IM eine, in definierten zeitlichen Abständen, wiederkehrende Analyse der aktuellen Zeitqualität der jeweiligen innerpsychischen Zustände und Abläufe. Dabei stellt die, zu Beginn des Monitoring Prozesses durchgeführte umfangreiche Erstanalyse, eine breite Basis auch für später erkannte Zusammenhänge und Themen dar, die auf die jeweilige Person zukommen und die sowohl die Person selbst als auch das betriebliche Umfeld z.T. stark betreffen können. Die Frequenz der intermittierenden Analysen wählt der Auftraggeber je nach Interesse eines engmaschigen Monitorings. (Empfehlenswert sind zeitliche Abstände zwischen den Analysephasen je MA zwischen 2 Wochen und 3 Monaten.) Wird der Grad der Engmaschigkeit zu gering, besteht die Gefahr ev. Themen, Zusammenhänge bzw. Wechselwirkungen der verschiedenen Persönlichkeitsbereiche zu übersehen.

 

Unter dem Begriff „Zeitqualität“ versteht die Astrologische Psychologie das psychische und „schicksalshafte“ Erleben der aktuellen Zeitphase einer Person. Diese Qualität der aktuellen Lebensinhalte und Geschehnisse (in jeglicher Hinsicht, beruflich, beziehungsmäßig, familiär, gesundheitlich, Glücksempfinden, starke anstrengende Lernaufgaben, Krisen bis hin zur existenziellen Krise) ist mittels des Horoskopes im Vorfeld (z.T. weit im Vorfeld) skizzierbar. Es können dabei keine konkreten Ereignisse vorhergesagt werden, es kann aber das „Thema“ und die entsprechende Qualität samt weitreichender Hintergründe im sozialen, psychischen und praktischen Geschehen detailliert beschrieben werden. Man sieht damit „die Welle kommen und kann besser versuchen, sie zu reiten.“

 

Eine große Kompetenz der Astrologischen Psychologie ist die sehr gute zeitliche Prognose bzw. zeitliche Eingrenzung der verschiedenen (positiv oder auch negativ oder anstrengend erlebten) Zeitphasen. Berechnet werden hier „Transite“. Sie stellen das Zusammentreffen verschiedener Teilaspekte der eigenen Persönlichkeit dar und deren Themen können damit gut zeitlich eingegrenzt und prognostiziert werden.

 

Generalvoraussetzung: Win-Win-Win

 

Win für den Betrieb, Erhöhung bzw. Beibehaltung einer arbeitsbeschreibungskonformen konstruktiven Leistungsfähigkeit des MA. Bei zeitqualitativen Turbulenzen oder umfangreich- problematischen Lebensphasen- oder Themen: Frühzeitiges Erkennen und inhaltliches Thematisieren der erwarteten Probleme und Herausforderungen. Man kann noch vor Beginn der Problemzeitphase Gegenmaßnahmen, Sicherungen und Worst-Case Szenarien generieren.

 

(Strategische und/oder personelle Interventionen). Positive Einflüsse, die den MA erwarten können vorab schon allgemein definiert werden um möglichst auch positive Aspekte in den Betrieb übernehmen zu können. (Betrauung mit, dem Thema und er Zeitphase entsprechenden neuen Aufgaben bzw. Entziehung unpassender/ungünstiger Aufgaben).

 

Win für den/die MA, eine kontinuierlich laufende Betreuung und Beratung in vielerlei Frage- und Lebensbereichen. Eine dauerhafte und intensive Supervision der eigenen Anlage- und Entwicklungsmöglichkeiten. Eine wirkliche und tiefgreifende Unterstützung bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit mitsamt allen entsprechenden praktischen Lebensentsprechungen.

 

Win für die Stabsfunktion PE, (intern und extern) eine weitreichende Unterstützung und tiefgreifende Einsicht in die Persönlichkeitsstruktur der MA. Eine Vielzahl an Personalprobleme – vor allem in Bezug auf systemische und Teamthemen – können im Vorfeld bearbeitet und möglicherweise gelöst oder in Form eines kontrollierten Ablaufes begleitet werden. Umfangreiche Erkenntnis über die entsprechende inter- und intrapersonelle Struktur der einzelnen MA und der Teams.

 

 

Diagnostisches Instrument

 

Die Astrologische Psychologie verwendet das Geburtshoroskop (Radix) als Diagnostikum. Es stellt eine Individualdiagnostik dar. Im Gruppenkontext ist das Horoskop aufgrund der raschen Tiefentrennschärfe nur unter bestimmten Bedingungen einsetzbar, die allerdings im betrieblichen Kontext nur selten gegeben sind. (vollkommene Öffnung der Seminarteilnehmer einer Coaching oder Seminargruppe gegenüber den anderen Seminarteilnehmern und Innen.) Man taucht mit dem Horoskop sehr schnell sehr tief in die jeweilige Persönlichkeitsstruktur ein. Viele interpersonelle gruppendynamische Aspekte werden in den allermeisten Teamstrukturen eine derartige Offenheit nicht möglich machen. (Konflikte, Seilschaften, Ausgrenzungen, Abgrenzungen etc.). Uneingeschränkt und sehr wertvoll kann das Horoskop im Einzelsetting verwendet werden.

 

Das diagnostische Instrument „Radix“ ist im Einzelsetting und als „Instrument im Hintergrund“ auch sehr gut geeignet, mit anderen psychologisch-diagnostischen Verfahren kombiniert und von diesen ergänzt zu werden. Eine „Nicht-Kompatibilität“ liegt im Falle ihres Auftretens sehr wahrscheinlich an Ego-Aspekten der ausführenden Personen.

 

 

Konventionelle Arbeitspsychologische Diagnostik

 

Alternativ oder auch ergänzend zum Horoskop wird eine klassische Arbeitspsychologische Testbatterie angeboten. (Mehrere psychologische Testverfahren, die häufig und langjährig im arbeitspsychologischen Feld eingesetzt werden.) Die Testbatterie besteht aus folgenden Testverfahren:

 

 

  • IST 2000 R (bildungsabhängiger Intelligenztest)
  • LMI (Leistungs- und Motivationsinventar)
  • SPM (Standard Progressive Matrices; bildungsunabhängiger Intelligenztest)
  • D2 (Konzentrationsleistungstest)
  • AIST-R (Allgemeiner Interessen-Struktur-Test)
  • SVF (Stressverarbeitungsfragebogen)
  • AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster)
  • FPI-R (Freiburger Persönlichkeitsinventar; Persönlichkeitstest)

 

Die Batterie kann je nach Fragestellung vollständig oder partiell eingesetzt werden. Die einzelnen Testverfahren sind voneinander unabhängig einsetzbar.

 

Die Anwendung der klassischen Psychologischen Testverfahren ersetzen bei nicht oder nicht ausreichend gegebener Zustimmung zum Horoskop die Astrologisch-Psychologische Diagnostik. Sollte ein Proband nicht der Diagnostik mittels Horoskop zustimmen, erfolgt demnach auf Wunsch eine klassisch Arbeitspsychologische Testdiagnostik.

 

Die arbeitspsychologische Diagnostik kann aber auch bei Bedarf und je nach Fragestellung zusätzlich zum Horoskop komplementär eingesetzt und durchgeführt werden.

 

 

 

Ethische Vorgaben und Grenzen, Freiwilligkeit

 

Äußerst streng ist in der PE mit Vorgaben der Ethik umzugehen. Die Astrologische Psychologie ist in ihrem theoretischen Grundaufbau nicht (natur)-wissenschaftlich greifbar. Sie ist mit den derzeitig gängigen empirisch-wissenschaftlichen Instrumenten weder belegbar noch widerlegbar. Solange dieser Zustand herrscht, ist sie als „Glaubenssystem“ einzustufen. (Nicht minder spannend und wertvoll sind die äußerst trennscharfen Analysen und Ergebnisse.) Dennoch aber

 

Glauben. Nachdem sich im betrieblichen Kontext jedoch zwangsläufig Abhängigkeiten und Ko-Abhängigkeiten konstellieren muss eine unbedingte Freiwilligkeit des MA zu jedem Zeitpunkt des Programms gewährleistet sein. Der Betrieb darf keinen direkten oder indirekten Druck auf den MA ausüben um ihn zur Teilnahme am IM Programm zu bewegen, wenn dieser eine Teilnahme nicht aus dem Erkennen eigener Benefits tut. Die rechtliche Haftung für entsprechende Handlungen ist eindeutig und liegt beim Arbeitgeber bzw. Betrieb.

 

Ebenso darf die ausführende Person (Consulter, Personalentwickler intern oder extern u.a.) keinesfalls das IM-Programm durch- oder weiterführen, wenn auch nur geringe Anzeichen einer unfreiwilligen Teilnahme des MA erkennbar sind. Die entsprechende Verantwortung/Haftung liegt bei der ausführenden Person.

 

Jede Form der Durchführung die eine Win-Win-Win Ebene verlässt ( z.B.: für den Betrieb günstig, für den MA aber ungünstig oder übervorteilend wirkt) ist unter der Berücksichtigung der ethischen Grundlagen des Konzeptes streng abzulehnen. Bestehen Anzeichen eines ethisch problematische Beratungs- bzw. Kooperationsverhältnisses, ist das Programm abzubrechen.

 

 

Zustimmungserklärung

 

Der MA befreit die ausführende Person (Consulter, Personalentwickler intern oder extern u.a.) von dessen ev. Bestehender Verschwiegenheitsverpflichtung gegenüber dritten Personen, insbesondere dem auftraggebenden Betrieb betreffend. Informationen die betrieblich relevant sind und im Rahmen einer Interessensabwägung vertretbar an den Betrieb weitergegeben werden können, dürfen bis auf Widerruf des MA dem Auftraggeber vermittelt werden. Erfolgt der Widerruf (schriftlich) des MA an die Adresse der ausführenden Person, ist das IM Programm mit sofortiger Wirkung abzubrechen, es dürfen keine weiteren Informationen mehr an den Betrieb übermittelt werden.

Weiters erlaubt der MA (/oder erlaubt nicht) der ausführenden Person die anonymisierte Verwendung der Daten zur wissenschaftlichen Weiterverwendung